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Ursachen von Durchfall: Stress und Angst - Image 1 - Imodium

Ursachen von Durchfall: Stress und Angst

Es ist bekannt, dass der Druck, dem viele Menschen in Beruf und Privatleben ausgesetzt sind, starken Einfluss auf unseren Alltag nehmen kann, was wiederum Durchfall auslösen kann.

Stress gehört zu den häufigsten Auslösern von akutem Durchfall.

Ein gewisses Stressniveau scheint der Verdauung also zuzusetzen. Wenn Ihr Leben und Ihr Alltag aus dem gewohnten Rhythmus kommen, kommt auch Ihr Körper schnell aus dem Takt.

Bereits unsere Vorfahren wussten, dass Stress, Trauer oder besonders emotionale Ereignisse auf Magen und Darm schlagen können. Doch erst in den letzten Jahren gelang es Forschern, nachzuweisen, wie eng psychische Prozesse und das Verdauungssystem miteinander zusammenhängen.

Wie Ihre Stimmung den Durchfall beeinflussen kann

  • Der Darm besitzt Muskeln, die sich in rhythmischen Wellen anspannen und entspannen und dadurch den Darminhalt durchmischen und weiterschieben – es entstehen also Darmbewegungen. Diese Bewegungen werden als „Peristaltik“ oder "Motilität" bezeichnet und vom Nervensystem des Darmes gesteuert, das mit dem zentralen Nervensystem verbunden ist.

  • Wenn man nervös ist, produziert der Körper Adrenalin – ein körpereigenes Hormon, das Angst, Kampf oder Flucht auslöst. Der Blutdruck wird erhöht, der Puls steigt, das Nackenhaar sträubt sich und die Darmbewegungen werden vermindert. Und das ist auch gut so: denn wer will schon auf der Flucht das Stille Örtchen aufsuchen müssen. Aber der Sympathikus hat einen Gegenspieler, den Parasympathikus, der schlagartig gegenreagiert und durch seine Überreaktion zu Durchfall führen kann.

  • Andere bei Stress vermehrt freigesetzte Hormone führen dagegen zu einem vermehrten Einstrom von Flüssigkeit und Elektrolyten in den Darm. Die Aufnahme von Flüssigkeit und Elektrolyten aus dem Darm in den Körper dagegen wird vermindert. Es kommt zu wässrigem Stuhl und häufigerem Stuhldrang – Sie bekommen Durchfall.

  • Schon eine geringfügige Verminderung der vom Darm resorbierten Flüssigkeitsmenge kann ausreichen, um zu einer Durchfallattacke zu führen. Und wenn Sie an einem Reizdarm (Irritable Bowel Syndrome - IBS) leiden, ist die Wahrscheinlichkeit von stressbedingtem akuten Durchfall noch höher.

Häufige Ursachen von Stress

Hier einige Faktoren, die Stress, Angst und Nervosität verursachen können:

  • Vor Publikum sprechen

  • Prüfungen und Vorstellungsgespräche

  • Wichtige soziale Ereignisse

  • Persönliche Probleme

  • Arbeit

Der richtige Umgang mit Stress

Wir alle stehen von Zeit zu Zeit unter Stress. Eine gestörte Verdauung, die z. B. mit Durchfall reagiert, ist oftmals ein Signal unseres Körpers, dass wir Druck abbauen müssen. Das völlige Vermeiden von Stress ist in den heutigen Lebensumständen allerdings häufig nicht möglich. Umso wichtiger ist es daher, dass Sie der Ursache von Stress auf den Grund zu gehen und sich Methoden aneignen, diesen abzubauen.

Lesen Sie unsere Tipps zum richtigen Umgang mit Stress.

Weiterführende Informationen

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Ärzte sind sich einig: Stress und Angst, ob durch Überarbeitung oder einen Umzug, können Ihrem natürlichen Verdauungsrhythmus zusetzen.
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Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von akuten Durchfällen für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung. Warnhinweise: Hartkapsel enthält Lactose; Schmelztablette enthält Aspartam, Pfefferminz-Aroma (Benzylalkohol, Levomenthol, Glukose und Spuren von Sulfiten). Stand: 05/2025

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Wirkstoffe: Loperamidhydrochlorid und Simeticon. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung akuter Durchfälle bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren, wenn gleichzeitig auch Bauchkrämpfe, ein aufgeblähter Bauch und Blähungen auftreten. Loperamidhydrochlorid vermindert den Durchfall durch Verlangsamung der gesteigerten Darmaktivität. Zusätzlich erhöht es die Aufnahme von Wasser und Salzen aus dem Darm. Simeticon lässt die Gasblasen, die Krämpfe und Blähungen verursachen, im Darm zerfallen. Warnhinweise: Enthält Benzylalkohol und Maltodextrin (enthält Glucose). Stand: 05/2025

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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