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Erfahren Sie alles zum Thema Durchfall

Title

Durchfall: alle
Fakten und
Ursachen

Summary

Durchfall (auch Diarrhö oder Diarrhoe) ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Er kann viele verschiedene Ursachen haben und ist eine der am weitesten verbreiteten Gesundheitsstörungen. Sollten Sie unter Durchfall leiden, sind Sie nicht allein: Jeder dritte Erwachsene leidet mindestens einmal im Jahr daran.

Inhaltsverzeichnis

· Was passiert bei Durchfall?
· Durchfall: akut oder chronisch? 
· Durchfall: Ursachen
· Warum man akuten Durchfall behandeln sollte
· Akuter Durchfall: Wann zum Arzt?
· Akuter Durchfall: bei Senioren 
· Akuter Durchfall: bei Kindern

Was passiert bei Durchfall?

Solange Ihr Verdauungssystem im normalen Rhythmus arbeitet, werden Nahrung und Flüssigkeit koordiniert vom Mund in den Darm geleitet. Aber was passiert, wenn der Darm bei Durchfall aus dem Takt gerät? Es kommt zu veränderten Funktionszuständen des Darms:

  • Motilitätssteigerung: 

Der Darm arbeitet schneller als normal. Dadurch wird der Darminhalt schneller zum Darmausgang geleitet.

  • Verminderte Aufnahme von Flüssigkeit aus dem Darm: 

Bei einer normal funktionierenden Verdauung werden im Darm Flüssigkeit, Elektrolyte und Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen. Durch die gesteigerte Motilität bei Durchfall hat der Körper aber weniger Zeit für diesen Vorgang und der Stuhl bleibt flüssig. Da der Körper nun weniger Flüssigkeit und Nährstoffe bekommt, besteht die Gefahr einer Dehydratation (Austrocknung).

  • Gesteigerte Sekretion: 

Gleichzeitig gibt der Körper mehr Flüssigkeit und Elektrolyte in den Darm ab. Der Stuhl wird dadurch immer flüssiger und der Stuhldrang stärker.

"Was ist Durchfall?" - Diese Frage beantwortet unsere medizinische Leiterin Dr. Birgit Weuffel in einem kurzen Video-Interview.

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Akut oder chronisch?

Man unterscheidet zwischen akutem und chronischem Durchfall. Akuter Durchfall tritt plötzlich auf und ist meist von kurzer Dauer. Chronischer Durchfall tritt länger anhaltend oder wiederholt auf. Sollten Sie den Verdacht haben, an chronischem Durchfall zu leiden, lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt untersuchen.
Sind Sie sich unsicher, ob Sie überhaupt Durchfall haben? An diesen drei Faktoren können Sie sich orientieren:

  • Die Stuhlentleerung findet mehr als drei Mal pro Tag statt
  • Die Stuhlkonsistenz ist breiig bis flüssig
  • Die Stuhlmenge ist deutlich vermehrt

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Ursachen für akuten Durchfall

Durchfall ist nicht gleich Durchfall. Er kann durch verschiedenste Faktoren ausgelöst werden. Dr. Birgit Weuffel, medizinische Leitung bei Imodium akut, fasst zusammen, welche Ursachen für akuten Durchfall verantwortlich sein können:

Mögliche Ursachen für akuten Durchfall sind:

  • Essgewohnheiten & Ernährung

Bestimmte Nahrungsmittel und Getränke, aber auch die Art, wie Sie essen, können das Gleichgewicht Ihres Verdauungssystems aus dem Takt bringen und akuten Durchfall verursachen.

  • Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen

Leiden Sie oft nach dem Essen an Durchfall? Dies könnte ein Hinweis auf eine Lebensmittelunverträglichkeit, zum Beispiel eine Laktose- oder Gluten-Intoleranz sein. Auch Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel, zum Beispiel gegen Nüsse, können zu Durchfall führen.

  • Lebensmittelvergiftung

Bei einer Lebensmittelvergiftung gelangen schädliche Krankheitserreger oder Gifte (Toxine) über verunreinigtes Essen in Ihren Verdauungstrakt. Eine Lebensmittelvergiftung kann Sie nicht nur im Urlaub, sondern auch zu Hause treffen und schwer auf den Magen und Darm schlagen.

  • Stress

Etwa jeder Fünfte kennt akuten Durchfall durch Stress bei der Arbeit oder durch gesellschaftliche Anlässe. Mit Stress verbundene Ereignisse wie Vorstellungsgespräche, Prüfungen oder Auftritte vor einem größeren Publikum sind häufig schuld daran, dass der natürliche Rhythmus des Verdauungssystems durcheinander gerät.

  • Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis)

Jeder Fünfte ist auch einmal im Jahr von einer unangenehmen Magen-Darm-Grippe betroffen, die entweder durch Viren oder Bakterien, die die Darmschleimhaut besiedeln, ausgelöst wird. Neben Durchfall sind Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und leichtes Fieber Symptome, die in der Regel nach wenigen Tagen wieder abklingen.

  • Norovirus

Der Norovirus ist die häufigste virale Ursache der Magen-Darm-Grippe. Noroviren sind hochansteckend und breiten sich besonders schnell aus, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen – zum Beispiel in Kindergärten, Schulen, Kliniken oder Seniorenheimen.

  • Reizdarm

Die genaue Ursache des Reizdarm-Syndroms ist nicht in allen Einzelheiten bekannt, jedoch gibt es einige Faktoren, die einen Reizdarm begünstigen können. Ein Drittel aller Erwachsenen leidet irgendwann einmal im Leben an Reizdarm-Symptomen, bis zu 20% der Bevölkerung sind über längere Zeit betroffen.

  • Chronische Entzündung der Magenschleimhaut oder des Dickdarms

In manchen Fällen steckt hinter dem akuten Durchfall eine ernstzunehmende Erkrankung des Magen-Darm-Trakts. Bei einer Entzündung der Darm- oder Magenschleimhaut können bestimmte Bestandteile der Nahrung vom Verdauungssystem nicht richtig verwertet werden. Eine solche Erkrankung sollte in jedem Fall vom Arzt abgeklärt werden und nicht selbst behandelt werden.

  • Menstruation

Hormonelle Veränderungen und die vermehrte Ausschüttung von körpereigenen Botenstoffen wie Prostaglandinen sind dafür verantwortlich, dass ungefähr ein Drittel aller Frauen während ihrer Menstruation Durchfall bekommen - auch, wenn sie normalerweise keine Darmprobleme haben.

  • Medikamente

Nehmen Sie viele Medikamente ein? Verschiedene Medikamente greifen die Darmflora an und können unangenehmen Durchfall auslösen, zum Beispiel lösen häufig Antibiotika Durchfall aus.

  • Reisen

Gerade bei Reisen in ferne Länder leiden viele unter Durchfallerkrankungen. Ungewohnte, stark gewürzte oder sehr fettige Speisen können eine Ursache für Reisedurchfall –  auch bekannt als Montezumas Rache – sein. Meist steckt aber der Kontakt mit verunreinigtem Essen oder Wasser oder die Bekanntschaft mit neuen Arten von Bakterien dahinter.

Durchfall kann die verschiedensten Ursachen haben, doch was in jedem Fall gilt: Sie sollten akuten Durchfall schnell behandeln. Laut einer Umfrage fühlen sich 84% aller Betroffenen bei akutem Durchfall schwach und abgeschlagen. Das ist nicht weiter erstaunlich, wenn man bedenkt, wie viel Wasser und wichtige Elektrolyte der Körper bei Durchfall verliert.

Auch hilft Ihnen eine schnelle Behandlung dabei, sich schnell wieder besser zu fühlen und in Ihren Alltag zurückzufinden.

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Dehydratation

Durchfall kann bei Nicht-Behandlung eine Dehydratation (Austrocknung) zur Folge haben. Warum das so ist? Der Darm arbeitet bei Durchfall schneller als normal und somit wird auch der Darminhalt schneller zum Ausgang geleitet. Hinzu kommt eine gesteigerte Flüssigkeitsabgabe (Sekretion) in den Darm und eine verminderte Aufnahme von Flüssigkeit aus dem Darm. Bei einer normal funktionierenden Verdauung werden im Darm Flüssigkeit, Elektrolyte und Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen. Durch die gesteigerte Darmbewegung hat der Körper bei Durchfall jedoch weniger Zeit dafür und der Stuhl wird nicht fest. Da der Körper nun weniger Flüssigkeit und Elektrolyte bekommt, besteht die Gefahr einer Dehydratation. Der Körper ist geschwächt und eine Regeneration ist nur verzögert möglich.

Sind Sie sich nicht sicher, wie Sie eine Dehydratation erkennen? Das eindeutigste Symptom für einen Flüssigkeitsverlust  ist schlichtweg Durst. Unser Tipp ist daher: Hören Sie auf Ihren Körper und trinken Sie, wenn Sie Durst haben. Weitere Symptome, auf die Sie achten sollten, sind trockene Lippen, in schwerwiegenden Fällen auch kalte Hände und Füße. Die Urinmenge wird außerdem deutlich geringer und die -farbe, bedingt durch die darin konzentrierten Abfallstoffe, dunkler. Schwindel, Desorientierung, eine erhöhte Herzfrequenz und Muskelkrämpfe können ebenfalls auftreten.

Bei Durchfall ist eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung Ihres Körpers also ganz besonders wichtig. Zusätzlich zur Durchfallbehandlung können Sie auf orale Rehydrierungslösungen zurückgreifen. Diese Elektrolytlösungen ersetzen verlorene Flüssigkeiten und Elektrolyte, um einer Austrocknung vorzubeugen. Durchfallsymptome lindern sie jedoch nicht.

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Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Akuten Durchfall können Sie mit den richtigen Medikamenten in vielen Fällen selbst behandeln und mit unseren Tipps aktiv vorbeugen und unterstützen. Manchmal sind der Selbstmedikation allerdings Grenzen gesetzt und Sie sollten Ihren Arzt zu Rate ziehen. In manchen Fällen kann hinter den Beschwerden eine ernstzunehme Erkrankung stecken, die medikamentös behandelt werden muss.

Sollten Sie einen der folgenden drei Punkte an sich beobachten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen:

  • Wenn Ihre Symptome länger als 48 Stunden andauern
  • Wenn Sie über 38 °C Fieber haben
  • Bei Blut oder Schleim im Stuhl

Bei häufiger auftretendem Durchfall ist es empfehlenswert ein Tagebuch zu führen, in dem Sie zum Beispiel festhalten, was Sie an den Tagen unternommen haben, ob Sie Stress hatten und was Sie gegessen und getrunken haben. Dies hilft Ihrem Arzt, eine Ursache für Ihre Verdauungsprobleme zu finden.

 

Akuter Durchfall bei Senioren

Eine Dehydratation ist für ältere Menschen besonders gefährlich. Denn Sie trinken oftmals nicht genug, da sie nach dem Trinken schneller ein Sättigungsgefühl empfinden. Der Flüssigkeitsbedarf des Körpers ändert sich jedoch mit zunehmendem Alter nicht. Kommt zu mangelnder Flüssigkeitszufuhr eine Durchfallerkrankung hinzu, ist das Risiko einer Dehydratation besonders hoch. Die für Sie richtige Flüssigkeitsmenge im Normalfall sollten Sie individuell mit Ihrem Arzt besprechen. Ihr Flüssikeitsbedarf bei Durchfall ist erhöht.

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Akuter Durchfall bei Kindern

In den ersten drei Jahren kommt es durchschnittlich ein- bis zweimal pro Jahr vor, dass ein Kind akuten Durchfall hat. Die Hauptursache sind dabei Viruserkrankungen, die für etwa 70% aller Durchfälle verantwortlich sind. Gegen die besonders häufig auftretenden Rotaviren können Sie Ihr Kind mittlerweile impfen lassen. Aber auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten können akute Durchfälle auslösen.

Unabhängig von der Ursache des Durchfalls ist es bei Kindern besonders wichtig, ihn frühzeitig und altersgerecht zu behandeln. Denn wenn Kinder Durchfall haben, führt dies noch schneller zu Dehydratation als bei einem Erwachsenen. Damit verbunden ist generell ein Verlust an lebensnotwendigen Elektrolyten. Bei der Behandlung von akutem Durchfall sollten Sie darauf achten, dass einige Medikamente erst für Kinder ab 12 Jahren rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten, akuten Durchfall bei jüngeren Kindern zu behandeln. Sie können zum Beispiel orale Rehydratationslösungen zur Hilfe nehmen, am besten zwischen den „normalen“ Mahlzeiten. Sie werden oft besser von den Kindern akzeptiert, wenn sie gekühlt gegeben werden. Geschmacksstoffe erhöhen zusätzlich die Akzeptanz. Um Erbrechen zu minimieren, sollten kleine Mengen mit einem Teelöffel verabreicht werden, zum Beispiel ein Teelöffel alle ein bis zwei Minuten. Werden diese kleinen Portionen ohne Erbrechen toleriert, können die Menge und die Häufigkeit der Gaben gesteigert werden. Mahlzeiten sollten soweit möglich im normalen Rahmen stattfinden. Gestillte Säuglinge können zwischen der Gabe der Rehydrierungslösungen an die Brust angelegt werden. Auch Hausmittel gegen Durchfall sind eine schonende und sanfte Möglichkeit, um den Durchfall Ihres Kindes zu behandeln.

Weitere Tipps zur Behandlung von Durchfall bei Kindern:

  • Vermeiden Sie Süßgetränke wie Softdrinks oder unverdünnte Fruchtsäfte. Diese Getränke enthalten viel Zucker, der Wasser in den Darm zieht und den Durchfall somit nur noch verschlimmert.
  • Versorgen Sie Kinder mit allen lebenswichtigen Nährstoffen, damit der Körper stark genug ist, um die Infektion zu bekämpfen. Wichtig ist „festes Essen“ wie Brot, Getreide, Reis, mageres Fleisch, Obst und Gemüse.
  • Bieten Sie Ihrem Kind ruhig auch einen Joghurt an, der lebende oder aktive Kulturen (Probiotika) enthält. Es gibt auch Propiotika in Tablettenform in Ihrer Apotheke, die zum Beispiel mit einem Löffel zerstoßen und über dem Joghurt verteilen können. 
  • Halten Sie den Po Ihres Kindes trocken. Seien Sie besonders sanft beim Wickeln und verwenden Sie viel Wundschutzcreme, da der Po bei Durchfall schneller wund werden kann.
  • Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind Cola und Salzstangen übrigens nicht geeignet, um Durchfall zu behandeln. Das Verhältnis von Zucker und Salz ist hier unausgeglichen: Cola enthält sehr viel Zucker und zieht dadurch Wasser in den Darm, Salzstangen enthalten zu wenig Salz.

Wenn Ihr Kind länger als 48 Stunden Durchfall hat oder Sie sich aus einem anderen Grund Sorgen machen, sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen.

Unser Verdauungssystem

Wie funktioniert eigentlich unser Verdauungssystem, wenn die Verdauung „normal“ läuft und wir nicht unter Verdauungsproblemen leiden?
Unser Darm ist etwa 6 Meter lang und misst eine Oberfläche von 400 bis 500 m2  – und das auf wenigen Zentimetern Durchmesser. Diese beeindruckende Strecke legt die Nahrung jedes Mal zurück, wenn wir essen. Doch nicht nur der Darm ist für eine funktionierende Verdauung verantwortlich. Bevor die Nahrung in den Darm gelangt, hat sie schon die Speiseröhre und den Magen passiert.

1. Mund und Speiseröhre

Sobald Sie den ersten Bissen Ihres Essens im Mund haben, setzt auch schon die Verdauung ein. Durch das Kauen wird die Nahrung zerkleinert und in Kombination mit dem Speichel zu einem rutschfähigen Speisebrei. Bereits hier werden die in der Nahrung enthaltenen Kohlenhydrate in kleinere Bestandteile aufgespalten. Während des Kauens durchmischt die Zunge den Speisebrei, presst ihn gegen den Gaumen und löst so den Schluckreflex aus. Der Speisebrei gelangt dann über die Speiseröhre in den Magen. Achten Sie darauf, das Essen immer gründlich zu kauen - so nehmen Sie Ihrer Verdauung Arbeit ab und beschleunigen den Verdauungsprozess.

2. Verdauung im Magen

Bevor der Speisebrei nun weiter zersetzt wird, wird er durchschnittlich vier Stunden im Magen gesammelt, der ein Fassungsvermögen von circa 1,5 bis 2 Liter hat.
Ein wesentlicher Bestandteil des Magens ist der Magensaft mit seiner ätzenden Magensäure, die Bakterien und Keime abtötet. Die Produktion des Magensafts wird ausgelöst, sobald der Nahrungsbrei im Magen angekommen ist. Verantwortlich dafür sind die Drüsen der Magenschleimhaut. Der Magensaft besteht hauptsächlich aus Salzsäure und Pepsin, ein eiweißspaltendes Enzym, das die Verdauung der Eiweiße einleitet. Der Speisebrei zersetzt sich solange, bis die kleinsten Partikel unter 1 mm sind.

3. Verdauung im Dünndarm

Die eigentliche Aufnahme der Nahrungsbestandteile findet im Dünndarm statt. Hier durchläuft die Verdauung verschiedene Stadien: Über den sogenannten „Magenpförtner“ gelangt der Mageninhalt portionsweise in den Zwölffingerdarm. Die Bauchspeicheldrüse und die Gallenblase geben an diesem Punkt Verdauungssäfte ab, neutralisieren die Magensäure und liefern Enzyme, die Fette in Fettsäuren, Eiweißstoffe in Aminosäuren und Kohlenhydrate in Glukose spalten. Die Nährstoffe werden durch die Dünndarmschleimhaut von der Blutbahn aufgenommen und von dort zu den entsprechenden Organen transportiert. Was an dieser Stelle noch übrig geblieben ist, wird zum Dickdarm befördert.

4. Verdauung im Dickdarm

Gelangt der Nahrungsbrei in den Dickdarm, beginnt die letzte Episode der Verdauung. Hier verweilt der Nahrungsbrei bis zu 24 Stunden: In dieser Zeit wird die noch vorhandene Flüssigkeit und verbliebene Elektrolyte vom Körper aufgenommen. Der unverdauliche Nahrungsrest wird als fester Stuhl an den Enddarm weitergegeben. Die Darmflora sorgt außerdem dafür, dass schädliche Bakterien im Darm nicht Überhand nehmen. Als Darmflora wird übrigens die Gesamtheit der Mikroorganismen bezeichnet, die den Darm besiedeln. Die Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichts im Dickdarm bildet die Basis eines gesunden Wohlbefindens.

5. Ausscheidung im Enddarm (Rektum)

Der nun eingedickte, nährstofffreie Darminhalt wird im Rektum gespeichert, bis ein ausreichendes Volumen erreicht ist und der Entleerungsreflex ausgelöst wird. Im Normalfall verkleinert sich das Volumen des Darminhalts circa 200 ml pro Tag.

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