
Bei Ihnen wurde ein Reizdarm diagnostiziert?
Die Fakten über das Reizdarm-Syndrom
Wenn bei Ihnen ein Reizdarm diagnostiziert wurde, tröstet es Sie vielleicht zu erfahren, dass Sie mit Ihrem Leiden nicht allein sind. Der Reizdarm ist eine weit verbreitete Erscheinung – ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland leidet irgendwann im Leben einmal an Reizdarm-Symptomen und bis zu 20 % der Bevölkerung sind über längere Zeit davon betroffen.
Was verursacht einen Reizdarm?
Die genaue Ursache des Reizdarm-Syndroms ist nicht in allen Einzelheiten bekannt. Wir wissen jedoch, dass die Betroffenen einen empfindlicheren Darm haben als andere, was zu den typischen Reizdarm-Symptomen führt.
Hier die wichtigsten Faktoren, die dazu führen können, dass Ihr Darm besonders empfindlich reagiert:
- Stress
Es wird allgemein angenommen, dass ein Reizdarm durch Stress und Ängste verstärkt werden kann. Deshalb können mit Stress verbundene Situationen wie eine Scheidung, ein Todesfall oder Probleme bei der Arbeit sich auf den natürlichen Rhythmus Ihres Verdauungssystems auswirken.
- Krankheit
Ein Reizdarm kann auch durch eine durchlittene Krankheit entstehen. Wenn Sie z. B. eine ernsthafte Infektion des Magen-/Darmtrakts hatten (z. B. die Ruhr) und jetzt anhaltende Probleme mit dem Darm haben, könnte die Infektion bei Ihnen einen Reizdarm ausgelöst haben.
- Ernährung
Ein Reizdarm kann auch durch eine Ernährung ausgelöst werden, die arm an Ballaststoffen und reich an Fett und hochgradig verarbeiteten Nahrungsmitteln ist. Auch die Art, wie Sie essen, spielt eine Rolle: Wenn Sie immer wieder 'auf dem Sprung einen Happen essen' und keine regelmäßigen Mahlzeiten zu sich nehmen, wirkt sich das auf die Funktion Ihres Darms aus.
- Hormone
Bei Frauen können hormonelle Veränderungen wie z. B. während der Menstruation die Reizdarm-Symptome verstärken.